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«Alles ist erleuchtet» von Liev Schreiber
Nach dem gleichnamigen Roman von Jonathan Safran Foer.
Am 19. März 2010 um 19.30 Uhr
im Haus 1 der Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder)
USA 2005, 105 Min., ab 12 Jahren

Der amerikanische Jude Jonathan ist mit ganzer Seele Sammler, der sich für die Geschichte seiner Familie interessiert. Alles, was irgend eine familiäre Beziehung hat - Zahnspangen, Schlüssel, Spielfigu­ren, Amulette - kommt in kleinen Plastiktüten an die Wand. Doch lässt sich allein dadurch die Erinnerung aufrechterhalten? Seine Grossmutter gibt ihm kurz vor ihrem Tod ein Foto, das seinen Grossvater mit einer unbekannten Frau zeigt. Auf der Rückseite findet sich der Vermerk "Trachimbrod 1940". Jonathans Grossvater war in der Ukraine während des Zweiten Weltkriegs nur knapp dem Tod durch die Nationalso­zialisten entronnen. Gerettet hatte ihn eine Frau. Ist es die Frau auf dem Foto? Jonathan macht sich auf die Reise in die Ukraine, um das Familiengeheimnis zu enträtseln und den Ort Trachimbrod zu suchen. Um sich im fremden Land zurechtzufinden, mietet Jonathan ein Team von Helfern von der "Jewish Heritage Tours" an. Das "Team" ist ein angeblich blinder Großvater, der aber trotzdem sehr gut Auto fährt, und sein Enkel Alex, begleitet von einem psy­chisch gestörten Hund. Die ungleichen Reisegefährten beginnen mit der Suche nach Trachimbrod...
"Großartige Romanverfilmung. Das intelli­gent-absurd erzählte Road Movie glättet zwar die Erzählstruktur der komplexen Vorlage, arbeitet aber durch Situationskomik sowie pointierte Dialoge das Spannungsverhältnis in der Begegnung der Kulturen beispielhaft heraus". (filmdienst)
In den Hauptrollen sind Elijah Wood, Eugene Hütz und Boris Leskin zu sehen.